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Die Woche der Genussradler vom 19. bis 26. September

Eintauchen in Natur und Kulturgeschichte der Cevennen

Du fährst gerne Rennrad, gerne auch bergauf. Aber Du möchtest noch andere Perspektiven einnehmen als vom Sattel aus. Du bist neugierig auf das, was sich rechts und links vom Straßenrand befindet. Das Leben der Menschen in Deiner Urlaubsregion interessiert Dich, und Du weißt: Um tiefer einzutauchen, muss man auch mal absteigen vom Rad.

Diese Rennradwoche richtet sich an alle, die neben rund 50 Kilometern im Rennradsattel möglichst vielfältige Eindrücke aus den Cevennen mitnehmen möchten. Geier in der freien Wildbahn, spektakuläre Tropfsteinhöhlen, unterirdisch verschwindende Flüsse, der größte Bambus-Garten Europas, das abgeschiedene Farmleben von anno dazumal und die Anfänge der Seidenproduktion – all das kennenzulernen, motiviert Dich zusätzlich auf den Anstiegen.

Der Tagesrhythmus in dieser Woche lautet: Gut frühstücken, Aufbruch gegen 9 Uhr, eine ausgedehnte Mittagspause, mindestens ein zusätzlicher Stopp bei einer Sehenswürdigkeit unterwegs. Nach ein paar Bahnen im Pool und einem guten Abendessen kann man bei einem guten Glas Wein den Blick in die Berge schweifen lassen. Wird es dann draußen kühler, bietet drinnen der Kamin eine gemütliche Wärme.

ProgrammLeistungen

Samstag, 19. September
Individuelle Anreise
Check-in ab 16 Uhr
19:30 gemeinsames Abendessen

Sonntag, 20. September
Mas Gibert – Le Mazel – Peyregrosse – Le Jardin des Sambucs – Col de la Tribale –  St. Martial – Notre-Dame-de-la-Rouvière – Mas Gibert
(42 km / 900 Höhenmeter)

Zum ersten Stopp des Tages rollen wir hinunter, fast ohne treten zu müssen. Le Jardin des Sambucs ist ein Natur-Garten, der zum Träumen einlädt. Die Harmonie der Farben und Formen hilft uns bei der Vorbereitung auf den ersten Anstieg des Tages. Der Anstieg auf den Col de la Tribale (612 Meter) schlängelt sich durch Kastanienwälder nach oben. Danach tut die Mittagspause mit bester französischer Landküche in St. Martial gut. Eine tolle Panorama-Abfahrt nach Notre-Dame-de-la-Rouvière, und dann folgt der Schlussanstieg nach Hause, vorbei an terrassierten Zwiebelfeldern.

Montag, 21. September
Mas Gibert – Pont d’Hérault – Le Vigan – Avèze – Montardier – Blandas – Navacelles (47 km / 750 Höhenmeter)

Durch das Hérault-Tal geht es nach Le Vigan, von wo aus der Anstieg nach Blandas beginnt. An der Kante zum Cirque de Navacelles stockt einem der Atem: Ein spektakulärer Blick in den Talkessel öffnet sich, in dem unten die Dächer eines Dorfes zu sehen sind. Der Cirque gehört zu den Grands Sites in Frankreich, den größten Sehenswürdigkeiten des Landes. Nach einem Besuch im Museum, in dem wir viel über die erste Besiedlung der Karsthöhen erfahren, stürzen wir uns in die Tiefe. Für die Rückfahrt bieten wir einen Bustransfer an.

Dienstag, 22. September
Bambouseraie d’Anduze – Saint-Jean-du-Gard – L’Estréchure – Bourgnolle – Les Plantiers – Col du Pas – Vallerauge (48 km / 1150 Höhenmeter)

Heute starten wir per Bus, der uns nach Anduze bringt. Dort besuchen wir den größten Bambusgarten Europas mit 240 Bambusarten. Ein unerwarteter asiatischer Touch inmitten des Nationalparks. Mit der Museumsbahn geht es von Anduze am Fluss Gardon entlang über mehrere Tunnel und Brücken nach Saint-Jean-du-Gard. Ab da treten wir in die Pedale: Sanft steigt die Straße neben dem Gardon an. Das Tal wird immer enger, bis der Anstieg zum Col du Pas (833 Meter) beginnt. Eine herrliche Panoramastrecke führt uns über einsame, enge Straßen vorbei an malerischen Weilern hinab nach Valleraugue.

Mittwoch, 23. September
L’Espérou – Mont Aigoual – Camprieu – Villemagne – L’Abîme de Bramabiau – L’Espérou – Valleraugue – Mas Gibert (70 km / 1100 Höhenmeter)

L’Espérou ist der am höchsten gelegene Ort der Gemeinde Val d’Aigoual. Dort beginnt unsere heutige Tour, die uns zunächst auf den zweithöchsten Cevennen-Gipfel führt, den Mont Aigoual. Der 10 Kilometer lange Anstieg geht sanft bergauf. Oben warten spektakuläre Blicke und eine der bedeutendsten Wetterwarten Frankreichs. Wir überqueren die Wasserscheide zwischen Atlantik und Mittelmeer und fahren hinab in den nördlichen Teil der Cevennen, wo die Vegetation sich ändert: weite grüne Weideflächen, Tannenwälder, enge Schluchten. Nach 35 Kilometern erreichen wie die Abîme de Bramabiau, eine Karsthöhle mit einem natürlichen Eingang und einem natürlichen Ausgang. Der Bach Bonheur durchfließt die Durchgangshöhle, danach tritt der Fluss in einem Wasserfall, unter dem nunmehrigen Namen Bramabiau, wieder ans Tageslicht. Acht Kilometer später haben wir uns wieder nach L’Espérou emporgearbeitet, und dann beginnt die wohl bestasphaltierte und rasanteste Abfahrt der Cevennen über 22 Kilometer nach Valleraugue.

Donnerstag, 24. September
Col de Serreyrède – Cabrillac – Vebron – Florac – Quézac – La Malène – Le Rozier – La Maison des Vautours
(106 km / 1350 Höhenmeter)

Auf dem Col de Serreyrède (1299 Meter) beginnt unsere Schluchtentour. Zunächst geht es über eine 40 Kilometer lange Abfahrt mit tollen Blicken nach Florac. Kurze Zeit später beginnt die Tarn-Schlucht. Immer am Wasser entlang schlängelt sich die Straße vorbei an schroffen Felsen durch malerische Ortschaften bis Le Rozier. Dort biegen wir in die Jonte-Schlucht ab, wo wir die Geierwarte besuchen. Für die Rückfahrt bieten wir einen Bustransfer an.

Freitag, 25. September
Mas Gibert – Notre-Dame-de-la-Rouvière – Col de la Tribale – Sumène – Col du Lac – La-Cadière-et-Cambo – Saint-Bazille-de-Putois – La Grotte de Demoiselles (52 Km / 1000 Höhenmeter)

Direkt vom Basislager geht es auf den Col de la Tribale (612 Meter) von wo aus eine schmale Straße uns am Fluss Rieutord entlang nach Sumène bringt. Danach wartet der zweite Pass des Tages, der Col du Lac (605 Meter). Einsame Sträßchen winden sich bergauf und bergab, bis sich der Blick öffnet. Durch eine Ebene am Südrand der Cevennen fahren wir zur Grotte des Demoiselles, einer spektakulären Tropfsteinhöhle mit einem großen Netzwerk von Sälen und Gängen. Der Eingang zur Höhle liegt auf 300 Meter Höhe, am Schlussanstieg dieser Etappe müssen wir noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Dafür wartet bei dieser letzten Bergankunft ein echtes Naturschauspiel auf uns. Für die Rückfahrt bieten wir einen Bustransfer an.

Im Preis inbegriffen:

  • Übernachtungen im Doppelzimmer (getrennte Betten und Räume möglich)
  • Frühstück und Abendessen inkl. Getränke
  • Mittagsverpflegung: 3 Restaurant-Besuche, 3 Picknick-Pausen
  • Verpflegung für unterwegs (Riegel, Trockenobst)
  • Reinigung von Trikot, Hose, Radwäsche
  • Begleitung aller Etappen durch Guides
  • Eintrittsgelder und Führungen
  • Täglicher Transport von Schuhen und Wechselkleidung zu den Stopps
  • alle Bus-Transfers während der Etappen
  • Abholservice bei Pannen
  • Streckenkürzungen und -verlängerungen auf Wunsch

Zubuchbar:

  • Möglichkeit, Rennräder zu leihen (je nach Verfügbarkeit)
    wir arbeiten mit lokalen Radverleihern zusammen
  • Transfer vom/zum Flughafen und Bahnhof Montpellier

Nicht im Preis inbegriffen:

  • Zusätzliche Stopps in Restaurants und Cafés