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Die Woche der Kletterer vom 5. bis 12. September

Hohe Berge – tiefe Schluchten

Du fährst gerne bergauf. Du hörst Deinen regelmäßigen, tiefen Atem – und sonst nichts. Nur Du, Dein Rad, die Straße, die Natur. Oben wartet kein großer Name auf dem Passschild, aber ein großartiger Blick. Einem Auto bist Du nicht begegnet.

Für meditative Momente auf dem Rennrad sind die Cevennen wie gemacht. Die Anstiege sind lang genug, um in den Flow zu kommen. Einsam genug, um sich nur auf die nächste Pedalumdrehung konzentrieren zu können. Schön genug, um die Anstrengung zum Genuss zu machen. Kurz genug, um sich als Gruppe auf der Passhöhe zügig immer wieder zusammenzufinden.

Die Rennradwoche richtet sich an alle ausdauernd-sportiven Rennradfahrer*innen, die in einer Gruppe den Süden des französische Zentralmassivs erfahren möchten. Und es schätzen, abends gemeinsam den Tag Revue passieren zu lassen, nach dem Essen den Blick in die Berge schweifen zu lassen, um danach am Kamin noch ein Gute-Nacht-Getränk zu nehmen. Nach drei anspruchsvollen Radtagen empfehlen wir für Mittwoch einen Ruhetag.

Wer trotzdem aufs Rad möchte, kann das natürlich tun. Alternativen: ein Tag am Pool, eine Kanutour auf dem Hérault, eine kleine Wanderung, der Besuch eines Bio-Kastanien-Hofs und vieles, vieles mehr. Wir helfen gern bei der Organisation!

ProgrammLeistungen

Samstag, 5. September
Individuelle Anreise
Check-in ab 16 Uhr
19:30 gemeinsames Abendessen

Sonntag, 6. September
Mas Gibert – Pont d’Hérault – Roquedur – Saint-Laurent-le-Minier – Saint-Maurice-Navacelles – Navacelles – Blandas – Montardier – Avèze – Le Vigan – Saint André de Majencoules – Mas Gibert  (108 km / 1700 Hm)

Am ersten Tag gleich ein landschaftlicher Höhepunkt: der Cirque de Navacelles. Über kleine Bergsträßchen geht es ins Tal der Vis. Bis man den Fluss im Talkessel des Cirque wiederfindet, muss man einen Höhenzug überwinden, an dessen Rand man auf das 300 Meter tiefer gelegene Dorf Navacelles blickt. Ein spektakulärer Blick.

Montag, 7. September
Mas Gibert – Col du Pas – Saint-André-de-Valborgne – Barre-des-Cévennes – Florac – Le-Pont-de-Montvert – Mont Lozère – Mende (132 Km / 2600 Hm)

Der höchste Berg der Cevennen, der Mont Lozère, wartet heute auf uns. Der Col de Finiels (1541) liegt nur knapp unterhalb des Gipfels und unweit der Quelle des Tarn. Auf der Abfahrt warten phänomenale Ausblicke auf uns. Wir übernachten in Mende am Ufer des Flusses Lot.

Dienstag, 8. September
Mende –Balsièges – Sauveterre – Saint-Énimie – La Malène – Meyrueis –– L’Espérou – Valleraugue – Mas Gibert (117 km / 2300 Hm)

Es geht zurück ins Basislager über einsame, karge Hochplateaus und durch tiefe, malerische Schluchten. Atemberaubend ist der Blick von oben in die Tarn-Schlucht. Der letzte Pass liegt nur noch 200 Höhenmeter unterhalb des Mont Aigoual. Wer noch Kraft in den Beinen hat, kann den zweithöchsten Gipfel der Cevennen mit ein paar Kurbelumdrehungen mitnehmen.

Mittwoch, 9. September
Ruhetag

Donnerstag, 10. September
Mas Gibert – Col des Vieilles – Col de la Lusette – L’Espérou – Trèves – Cantobre – Nant – St-Jean-du-Bruel – Dourbies – L’Espérou  – Vallerauge – Mas Gibert (137 km / 2500 Hm)

Gleich der Anfang hat es in sich. Der Col de la Lusette ist der Scharfrichter auf der Tour-Etappe am 3. September, für uns heißt es: Kräfte schonen. Denn nach der folgenden Abfahrt durch enge Täler nach Nant, einem der schönsten Dörfer Frankreichs, wartet noch ein sich lang ziehender Schlussanstieg auf uns. Die Tour ins Herz des Nationalparks bietet alles, wovon Kletterer träumen: Geniale Blicke, steile Rampen, rasante Abfahrten, fast verkehrsfreie Straßen.

Freitag, 11. September
Mas Gibert – Col de la Tribale – Sumène – Saint-Roman-de-Codières – Colognac – Lasalle – L’Estréchure – Col de l’Asclié – Mas Gibert  (92 Km / 1800 Hm)

Zum Abschluss der Woche erkunden wir den Süden der Cevennen. Die Anstiege sind kürzer, aber knackig. Herrliche Panoramastraßen verwöhnen das Auge, Kastanienwälder spenden Schatten.

Samstag, 12. September
Abreise bis 11 Uhr

Im Preis inbegriffen:

  • Übernachtungen im Doppelzimmer (getrennte Betten und Räume möglich)
  • Frühstück und Abendessen inkl. Getränke
  • Mittagsverpflegung: 3 Restaurant-Besuche, 2 Picknick-Pausen
  • Verpflegung für unterwegs (Riegel, Trockenobst)
  • Reinigung von Trikot, Hose, Radwäsche
  • Begleitung aller Etappen durch Guides
  • Gepäck-Transport zur auswärtigen Übernachtung
  • Abholservice bei Pannen
  • Streckenkürzungen und -verlängerungen auf Wunsch
  • Unterstützung bei Programmgestaltung für den Ruhetag

Zubuchbar:

  • Möglichkeit, Rennräder zu leihen (je nach Verfügbarkeit). Wir arbeiten zusammen mit lokalen Radverleihern
  • Transfer vom/zum Flughafen und Bahnhof Montpellier

Nicht im Preis inbegriffen:

  • Zusätzliche Stopps in Restaurants und Cafés