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Die Woche der Tour de France vom 29. August bis 5. September

Den Profis eine Radlänge voraus

Am Donnerstag, 3. September, wird die Tour de France 2020 erst sechs Tage alt sein. Aber die Gesamtwertung wird bereits an diesem Tag kräftig durcheinandergewirbelt. Klettere vor den Profis den von Zuschauern bereits gesäumten Originalanstieg auf den Mont Aigoual und verfolge das Etappenfinale von der VIP-Tribüne aus!

Am folgenden Tag siehst Du die Vorbereitungen der Teams auf die nächste Etappe live in Millau. Schau den Fahrern beim Aufwärmen zu, während sich langsam die Werbekarawane in Gang setzt. Was die Profis leisten, hast Du in den Tagen zuvor am eigenen Körper erfahren. Jeden Tag im Sattel, jeden Tag ordentlich Höhenmeter. Aber ansonsten war es ein Kontrastprogramm zum hektischen Tour-Spektakel: Stille, kleine Sträßchen, gemütliche Pausen, stets einen Blick für die fantastische Landschaft und Zeit für Fotos.

ProgrammLeistungen

Samstag, 29. August
Individuelle Anreise
Check-in ab 16 Uhr
19:30 gemeinsames Abendessen

Sonntag, 30. August
Mas Gibert – Col de la Tribale Sumène – Saint-Roman-de-Codières – Colognac – Lasalle – L’Estréchure – Col de l’Asclié – Mas Gibert (92 Km / 1800 Hm)

Zum Einrollen die Hausrunde. Enge Straßen, in denen kaum zwei Autos nebeneinander passen. Mit drei kleinen Pässen, die im Tagesverlauf an Schärfe zunehmen. Vom Col Asclié (900 Meter) geht es sanft bergab über eine der vielen grandiosen Panoramastraßen zurück ins Basislager.

Montag, 31. August
Mas Gibert – L’Espérou – Trèves – Cantobre Nant – St-Jean-du-Bruel – Dourbies – L’Espérou – Col de la Lusette – Col des Vieilles – Mas Gibert (137 km / 2500 Hm)

Ein erstes Ausrufezeichen. Fast hinauf bis auf den Mont Aigoual, von dort durch enge Schluchten nach Nant, einem der schönsten Dörfer Frankreichs. Nach ausgiebiger Mittagspause sind wir physisch und moralisch stark genug für die Rückfahrt über den Col de la Lusette. Der schwierigste Pass der Cevennen – zum Glück nur in der Gegenrichtung!

Dienstag, 1. September
Mas Gibert – Pont d’Hérault – Roquedur – Saint-Laurent-le-Minier – Saint-Maurice-Navacelles – Navacelles – Blandas – Montardier – Avèze – Le Vigan – Saint André de Majencoules – Mas Gibert (108 km / 1700 Hm)

Ein landschaftliches Highlight: der Cirque de Navacelles. Eines der Naturwunder Frankreichs. Schon die Hinfahrt ist wunderschön, und wer dann über die Kante dieses 300 Meter tiefen Einschnitts fährt, der denkt, er stürzt sich in einen Krater hinab. Unten ein kleines Dorf. Mittagspause.

Mittwoch, 2. September
Mas Gibert – Vallerauge – Col du Pas Saint-André-de-Valborgne – Le Pompidou – Barre-des-Cévennes – Sainte-Croix-Vallée-Française – Les Plantiers – Col de l’Asclié – Mas Gibert (120 km / 2500 Hm)

Heute heißt es eigentlich Körner sparen für den großen Tag. Aber die Etappe hat es in sich. Direkt nach dem Frühstück schrauben wir uns 600 Höhenmeter auf den abgelegenen Col du Pas. Dann geht es auf die Corniche, die auf einem Grat verläuft und tolle Ausblicke bietet. Hoffentlich nicht zu viel Wind da oben!

Donnerstag, 3. September
Mas Gibert – Pont d’Hérault – Le Vigan – Mandagout – Col de la Lusette – L’Espérou – Mont Aigoual – Vallerauge – Mas Gibert (90 km / 1700 Hm)

Der Tag der Tage. Tausende säumen schon den Straßenrand, wenn wir den Anstieg nehmen, auf dem einige Stunden später die Profis das Gesamtklassement der diesjährigen Tour durchschütteln werden. Der Col de la Lusette, an dem Bernard Hinault 1987 einen Fuß auf den Boden setzen musste. Seine 14-Prozent-Rampen fordern uns alles ab. Wenn nur nicht so viele zugucken würden… Aber der Mont Aigoual entfaltet magnetische Wirkung, oder ist es die VIP-Tribüne und das Catering?

Freitag, 4. September
9:00 Bus-Transfer nach Millau zum TdF-Start und Rückfahrt per Rad
Millau – Le Rozier Les Vignes Meyrueis Saint-Sauveur-Camprieu Valleraugue Mas Gibert (100 km / 1400 Hm)

Der Bustransfer nach Millau macht schon Lust auf die Rückfahrt. Wir schnuppern nochmal Tour-Luft, schauen den Teams bei der Vorbereitung zu und genießen den Rummel vor dem Etappenstart. Dann geht es auch für uns wieder in den Sattel. Durch die Gorges de la Jonte, wo die Geier über uns kreisen, hinauf nach L’Esperou. Dort wartet 22 kurvige Kilometer lang die schnellste und best-asphaltierte Abfahrt der Cevennen.

Samstag, 5. September
Abreise bis 11 Uhr

Im Preis inbegriffen:

  • Übernachtungen im Doppelzimmer (getrennte Betten und Räume möglich)
  • Frühstück und Abendessen inkl. Getränke
  • Mittagsverpflegung: 2 Restaurant-Besuche, 3 Picknick-Pausen, 1 Catering auf VIP-Tribüne
  • Verpflegung für unterwegs (Riegel, Trockenobst)
  • Reinigung von Trikot, Hose, Radwäsche
  • Begleitung aller Etappen durch Guides
  • Platz auf VIP-Tribüne „Espace Izoard“ bei Zielankunft Tour-de-France-Etappe 2. Juli
  • Transfer zum Tour-de-France-Etappenstart in Millau 3. Juli
  • Abholservice bei Pannen
  • Streckenkürzungen und -verlängerungen auf Wunsch

Zubuchbar:

  • Möglichkeit, Rennräder zu leihen (je nach Verfügbarkeit)
    wir arbeiten zusammen mit lokalen Radverleihern
  • Transfer vom/zum Flughafen und Bahnhof Montpellier

Nicht im Preis inbegriffen: Zusätzliche Stopps in Restaurants und Cafés.